Versteckt einloggen
Automatisch einloggen AnmeldenPasswort vergessen
Aktuelle Position: Startseite >
Sie suchen spannende Internetseiten?
Hier werden Sie fündig! Durch die Reviews der Webseiten finden Sie sich dort schnell zurecht. Ist die Seite gut? Ihre Meinung ist gefragt!
Sie kennen eine sehenswerte Website?
Tragen Sie sie ein! Durch die Links im Review gelangen unsere Nutzer auf die Seite und werden Ihnen ihre Meinung sagen. Diskutieren Sie mit!
Kostenlos anmelden

Nachgefragt: Interview mit Malte Niebuhr von Yoom.de Weitersagen: Artikel Twittern Webnews Artikel bei Yigg speichern

Malte Niebuhr - Geschäftsführer von Yoom.de

Malte Niebuhr - Geschäftsführer von Yoom.de

In dicht besiedelten Großräumen, wie Hamburg und München oder in Universitätsstädten gestaltet sich die Wohnungssuche oft schwierig. Das Internet bietet jedoch auch für dieses Problem eine Lösung. Die Plattform Yoom verfolgt dabei einen ganz neuen Ansatz: Mit der Suche eines Nachmieters kann der Vormieter jetzt Geld verdienen. Die Maklerprovisionen entfallen. Wie funktioniert dieses System und wer sind die Menschen hinter Yoom? Um Ihnen diese Plattform vorzustellen hat DatenSchätze Malte Niebuhr, Geschäftsführer bei Yoom.de einige Fragen gestellt.

DatenSchätze: Yoom ist eine relativ junge Plattform. Wie würden Sie Ihr Portal einem Leser beschreiben, der noch nie etwas von Yoom.de gehört hat?

Malte Niebuhr: Yoom ist ein Online-Marktplatz für Mieter, die ohne Makler zu fairen Konditionen umziehen möchten, eine Art ebay für Mietwohnungen. Yoom funktioniert wie folgt: Mieter, die umziehen möchten, erstellen ein Exposée ihrer Wohnung und geben einen Preis für abzulösende Einrichtungsgegenstände, Ein- oder Umbauten oder Umzugskosten an. Potenzielle Nachmieter schauen bei Yoom nach einer geeigneten Wohnung und melden sich zum Besichtigungstermin an. Im Anschluß der Besichtigung geben sie, wenn sie weiterhin Interesse an der Wohnung haben, ein Gebot ab. Der Unterschied zu Ebay: Die Unterlagen des Höchstbietenden werden dem Vermieter vorgelegt, er gibt sein finales Go.

DatenSchätze: Wie ist die Idee zu Yoom entstanden? Wer sind die Menschen hinter den Kulissen?

Malte Niebuhr: Eigene Erlebnisse als Wohnungssuchende und berufliche Erfahrungen in der Wohnungswirtschaft nährten die Idee bis hin zur Umsetzung. Wie viele andere Umziehende auch haben die Gründer selbst erlebt, wie schmerzlich die Zahlung einer Courtage sein kann, nämlich dann, wenn die einzige Aufgabe des Maklers darin besteht, die Tür zu öffnen und einen Interessenten auszuwählen. Aufwand und Höhe der Courtage stehen dann in einem Missverhältnis, das viele Mieter als überzogen empfinden.

DatenSchätze: Mittlerweile hat Yoom den Markt betreten. Wie sieht ein üblicher Arbeitstag bei Yoom.de aus?

Malte Niebuhr: Aufgrund des gerade erfolgten Markteintritts gibt es noch keinen „üblichen“ Arbeitstag bei Yoom. Alle Mitarbeiter helfen mit, Yoom jeden Tag bekannter zu machen. Neue Nutzer, die Fragen haben, möchte diese beantwortet haben und der eine oder andere kleine technische Stolperstein muss identifiziert und behoben werden.

DatenSchätze:
Was unterscheidet Yoom von herkömmlichen Wohungsbörsen? Worin sehen Sie die Stärke von Yoom?

Geld verdienen mit Nachmietern - Yoom machts möglich

Geld verdienen mit Nachmietern - Yoom machts möglich

Malte Niebuhr: Yoom ist im Vergleich zu den bisherigen Wohnungsbörsen regelrecht revolutionär. Denn Yoom hängt nicht nur Angebote aus, sondern stellt gleichzeitig einen Marktplatz zur Verfügung, der mit Transparenz zu fairen Preisen findet und auf unnötige Mittler verzichtet.
Yoom ist „ehrlich“, die Preise machen die Mieter selbst und das Geld fließt in einer Art Kreislauf zurück an die Mieter.

DatenSchätze: Welche Wohnungen haben die besten Aussichten einen hohen Mieter-Bonus zu erzielen? Gibt es eine gezielte Ausrichtung z.B. auf WG’s für Studenten?

Malte Niebuhr: Da eine Auktion bei Yoom nicht ausufern kann, weil die maximale Gebotshöhe auf die Werte der hinterlassenen Einrichtungsgegenstände und bestimmte Kosten beschränkt ist, ist nicht nur die Wohnung selbst entscheidend. Grundsätzlich gilt jedoch: je beliebter eine Wohnung, desto besser die Aussichten auf einen hohen Mieter-Bonus. Das Yoom-Prinzip ist universell und muss nicht auf ein bestimmtes Segment ausgerichtet werden. Das Ziel von Yoom ist, den Markt von Regulierung zu befreien. Studenten profitieren sehr von Yoom. Sie ziehen während des Studiums in der Regel mehrmals um und haben meist nur ein begrenztes Budget. Wenn sie dann noch Courtage zahlen müssen, wird es eng. Finden sie über Yoom ein WG-Zimmer oder eine Wohnung, haben sie zumindest die Chance, ihren finanziellen Einsatz zurück zu bekommen.

Das Webportal Yoom befindet sich noch in der Beta

Das Webportal Yoom befindet sich noch in der Beta

DatenSchätze: Yoom befindet sich zur Zeit in der Beta-Phase. Woran arbeiten Sie derzeit und welche Einschränkungen für die Benutzer sind mit der Beta-Phase verbunden?

Malte Niebuhr: In der Beta-Phase wollen wir in erster Linie das Feedback der User aufnehmen und in Verbesserungen der Website und Vereinfachung des Produktes einfließen lassen. Weniger gibt es Einschränkungen für die Nutzer, sondern vielmehr wollen wir in der Beta-Phase mithilfe der Nutzer auch die letzten, kleinen und gemeinen Fehler aus der Plattform fischen. Auch wenn das Portal soweit reibungslos läuft, so gibt es immer mal kleiner Baustellen, die auftreten können.

DatenSchätze: Möchten Sie unseren Lesern einen kleinen Vorgeschmack geben und verraten, was sie in Zukunft bei Yoom erwarten können?

Malte Niebuhr: Yoom will zunächst in Hamburg und weiteren deutschen Ballungszentren eine Alternative zu den bisherigen Wohnungsbörsen und – vermittlern bieten. Später sollen komfortable Dienste rund um den Umzug aufgebaut werden, die z.B. den Umzug so leicht und bezahlbar wie möglich zu machen.

DatenSchätze: Vielen Dank für das offene Interview. Wir wünschen Ihnen viel Freude und Erfolg mit Yoom.de!

Malte Niebuhr: Vielen Dank

Weiterlesen? Weiter Informationen finden Sie in unserem Review zu Yoom.