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Bundestagswahl 2009: Informationen im Internet zur Wahlentscheidung Weitersagen: Artikel Twittern Webnews Artikel bei Yigg speichern

Laut einer von Bitkom bei der Forsa im Juni 2009 in Auftrag gegebenen Studie informieren sich in etwa 80% aller Wähler im Alter von 18-29 Jahren über das Internet über Politik, Partien und Programme. Gerade in der so genannten “heißen Phase” des Wahlkampfes haben Politikportale, Onlinekampagnen, viral verbreitete Videos oder Twitter Hochkonjunktur. Der Tag der Bundestagswahl am 27. September rückt immer näher und nach wie vor sind viele Wähler unentschlossen und haben mit ihren Stimmen das Potenzial, das entscheidende Zünglein an der Wage zu sein. Allen Unentschlossenen möchte Datenschätze an dieser Stelle Internetseiten an die Hand geben, die bei der Wahlentscheidung helfen könnten.

Der Wahlomat zeigt die Übereinstimmungen mit ParteienFür eine erste Information über die eignen politischen Schnittpunkte mit einer bestimmten Partei kann der Wahl-o-Mat Anhaltspunkte geben. Dabei handelt es sich um ein Frage-Antwort-Programm der Bundeszentrale für politische Bildung. Unumstritten ist die Vorgehensweise nicht. So spielen Auswahl der Fragen und deren Formulierung bei ihrer Beantwortung eine nicht zu vernachlässigende Rolle.

Dass der Wahlomat nicht alleinige Entscheidungsgrundlage einer politische Wahl genutzt werden sollte, erklärt sich von selbst. Eine Auseinandersetzung mit den politischen Programmen der Parteien sollte der Wähler nicht meiden. Hierzu empfiehlt sich auch gleich der Programmvergleich auf der Website Parteiprogramm-unklarheiten.de. Hier kann direkt parallel in den Wahlprogrammen gesucht werden.

Immer wieder werden Benutzer des Wahlomaten von den Ergebnissen überraschst, weil sie ursprünglich der Überzeugung waren, dass eine andere Partei passend sei. Wer-Wählt-Was gibt Auskunft über das Verhalten der Wähler und ihren Entscheidungen anhand einer grafischen Auswertung der Sonntagsfrage von Infratest.

"Wer wählt was?" und die Antworten darauf.Weiterhin gilt es zu beachten, dass es wahrscheinlich keine Partei gibt, deren Programmpunkte vollständig deckungsgleich mit den eigenen Ansichten und Meinungen sind. Eine weitere Hilfe bei der Kompromissbildung in Form des direkten Dialogs mit den Kandidaten der Bundestagswahl kann Abgeordnetenwatch bieten. Interessierte haben dort die Gelegenheit, Fragen und Kritik an die Politiker der Republik zu richten.

Aber nicht nur Politikportale werden von den Politikern für das Werben um die Wählerstimme genutzt. Im Web-Wahlkampf 2.0 nutzen Strategen der Wahlkampfbüros aller Parteien die neuen Möglichkeiten des sozial vernetzten Internets. Dazu lesen Sie mehr im kommenden DatenSchätze-Überblicksartikel.